Wieviel Hilfe braucht mein Kind?
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00:00:04: Der Hörsaal für Bildung mit Herz und Verstand mit Professorin Sandra Fink.
00:00:11: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts!
00:00:15: Heute möchte ich über eine Frage sprechen, die wahrscheinlich viele Eltern kennen.
00:00:20: Wie viel sollen wir unseren Kindern eigentlich helfen?
00:00:23: Und wann ist es vielleicht besser nicht immer sofort zu helfen?
00:00:28: Das klingt zunächst ganz einfach – ist das aber oft ganz... gar nicht.
00:00:33: Denn natürlich wollen wir, dass es unseren Kindern gut geht und wir wollen sie unterstützen.
00:00:38: Wir wollen verhindern, dass sie enttäuscht sind und manchmal wollen wir ihnen auch einfach das Leben ein bisschen leichter machen.
00:00:46: Und das beginnt dann eben auch schon morgens.
00:00:48: also hast du deine Brotzeit, denk an die Sportsachen.
00:00:51: wo ist die Trinkflasche?
00:00:53: Komm ich mach' das schnell!
00:00:54: Das kennen Sie sicherlich alle Ich kenn's sehr gut.
00:00:57: Also bis heute muss ich ganz ehrlich sagen Es geht gar nicht darum, dass wir den Kindern auch nichts zutrauen.
00:01:06: Manchmal geht es vielleicht ein bisschen schneller und man weiß dann ganz genau, dass das Kind auch alles dabei hat.
00:01:13: Und bevor wir morgens zu zehn Minuten darüber diskutieren, wo denn jetzt die zweite Socke geblieben ist, suchen wir sie manchmal auch selbst weil wir ja auch was zu tun haben.
00:01:24: also da wartet die Arbeit der Einkauf vielleicht auch mein Geschwisterkind Und bevor das Kind dann zum dritten Mal vielleicht versucht, irgendwas zu suchen oder einzupacken machen wir es dann einfach schnell.
00:01:38: Das ist auch total in Ordnung denn wir müssen aus unserem Familienalltag kein pädagogisches Trainingsprogramm machen.
00:01:47: und ja manchmal lohnt es sich auch einfach gar nicht in die Diskussion zu gehen.
00:01:55: Die Frage ist halt dabei nur, was brauchen denn jetzt die Kinder eigentlich um sich gut zu entwickeln?
00:02:01: Mit der Frage beschäftige ich mich auch gerade wieder wissenschaftlich ganz intensiv.
00:02:07: Denn ich finde die Frage aus vielerlei Sicht spannend!
00:02:14: Denn es reicht manchmal nicht nur darauf zu schauen, was bei Kindern nicht schief laufen soll.
00:02:20: Also zum Beispiel mein Kind soll jetzt keine großen Probleme in der Schule haben, soll nicht ausgegrenzt werden, soll keine Schwierigkeit machen, soll später sein Weg finden... das ist natürlich alles wichtig.
00:02:31: aber gute Entwicklung ist eben auch mehr als die Abwesenheit von Problemen.
00:02:37: und wenn man diesen Gedanken jetzt mal weiterspielen, dann verändert sich die Frage.
00:02:42: Dann fragen wir gar nicht mehr nur was möchte ich denn bei meinem Kind alles verhindern?
00:02:47: Sondern was möchte Ich bei meinem kind ermöglichen also positive Entwicklungen ermögliche?
00:02:55: und darum soll es jetzt Mal heute gehen.
00:02:57: Also das zu erlauben Ich kann das.
00:03:02: Das ist oft ein ganz erster einfacher Schritt, denn Kinder brauchen immer mal wieder diese Erfahrung selbst.
00:03:11: ich kann etwas und damit meine ich jetzt nicht unbedingt gleich wieder gute Schulnoten sondern dieses ganz grundlegende grundsätzliche Gefühl ich als Person als Mensch kann selbst etwas schaffen Und das beginnt eben auch beim ganz kleinen Kind, dass unbedingt selbst jetzt eben diese Schuhe anziehen möchte.
00:03:35: und wir Erwachsenen korrigieren da einfach zu oft.
00:03:38: Denn wir sehen dann der Schuh ist jetzt am falschen Fuß, der Klettverschluss hängt irgendwo anders und wie vorhin schon geschildert eigentlich müssten wir längst los.
00:03:48: also sagen wir komm ich helfe dir und zack Fertig.
00:03:52: für uns ist das Problem gelöst.
00:03:54: Nur, fürs Kind war es vielleicht gar kein Problem.
00:03:58: Für das Kind war seine eigene Aufgabe eine ganz normale Herausforderung etwas dass er selbst schaffen wollte und auch selbst schaffen kann.
00:04:09: Und genau diese kleinen Situationen sind für den Entwicklungsprozess des Kindes unglaublich wichtig.
00:04:16: Denn jedes Mal wenn ein Kind etwas selbst schafft entsteht eben ein ganz kleines Stück neuer Erfahrung.
00:04:25: Ich kann das und zwar selbstbestimmt.
00:04:29: Manchmal klappt es nicht, das macht nichts, muss es auch nicht.
00:04:32: Manchmal braucht einen Kind auch Hilfe, manchmal bittet einem Kind auch um Hilfe.
00:04:37: Manchenmals ist müde, manchenmals die Aufgabe zu schwer... Das ist alles ganz klar.
00:04:43: aber wir können uns im Alltag immer wieder ruhig fragen, muss ich wirklich gerade helfen?
00:04:50: Wem tut es jetzt gut, so zu sagen?
00:04:52: Mir als Mama oder als Papa.
00:04:55: Oder tatsächlich dem Kind, vermeintlich dem Kind.
00:04:59: Oder halte ich's eben einfach auch mal aus und kann dabei zuschauen wie das Kind etwas selbst ausprobiert bis man eben sieht jetzt gelingt oder manchmal gelingt es eben nicht.
00:05:13: Und da kann man einfach zuschaut.
00:05:17: Damit entsteht bei dem Kind, auf alle Fälle das Gefühl die Mama der Papa trauen mir das zu.
00:05:25: Ich kann das schaffen.
00:05:28: Kinder sollen also nicht nur etwas können sie sollen sich in erster Linie etwas zutrauen.
00:05:34: so umgangssprachlich sprechen wir da häufig von selbstvertrauen und manchmal denken wir Selbstvertrauen entsteht vor allem dadurch dass wir den Kindern sagen du bist toll Du kannst das, du schaffst das.
00:05:48: Das ist alles richtig und natürlich tut Ermutigung gut.
00:05:51: Natürlich brauchen Kinder positive Wörter, aber dieses echte Zutrauen zu sich selbst bei jedem Menschen entsteht eben vor allem durch die eigene Erfahrung.
00:06:04: Und ein Kind das eine schwierige Situation bewältigt hat weiß dann eben auch anschließend ich habe das geschafft Vielleicht nicht sofort, vielleicht mit drei Anläufen.
00:06:15: Manchmal vielleicht auch ein bisschen Hilfe gebraucht aber ich habe es geschafft und genau deshalb dürfen Dinge für Kinder manchmal auch schwierig sein.
00:06:25: ja wir sind immer super schnell mit der Lösung bei der Hand Aber das müssen wir gar nicht.
00:06:30: also wir müssen nicht jede Hürde aus dem Weg räumen die irgendwie entsteht denn an dieser hürde kann und soll ihr Kind wachsen.
00:06:42: Ja Wenn jetzt einfach mal etwas nicht klappt, dann diese Situationen gibt es.
00:06:48: Das ist ganz normal in der menschlichen Entwicklung.
00:06:52: das Kinder scheitern die Hausaufgaben werden mal vergessen, Note ist mal schlechter als erwartet Freund möchte nicht spielen beim Gewinnt mal jemand anders, das Referat ist nicht gut gelaufen und da ist es einfach manchmal schwer sich zurückzuhalten, denn der erste Impuls ist dann eben häufig.
00:07:14: wir wollen das Problem fürs Kind lösen.
00:07:17: Wir wollen erklären, wir wollen trösten und wir rufen vielleicht sogar manchmal irgendwo an um irgendwas zu glätten oder schreiben eine E-Mail oder versuchen diese Situationen wieder in Ordnung zu bringen.
00:07:32: Manchmal ist es auch notwendig.
00:07:34: Manchmal braucht das Kind Unterstützung von außen, wenn etwas vom Kind selbst gar nicht allein reguliert werden könnte.
00:07:42: Aber das ist nicht immer so.
00:07:43: Manch mal können wir uns einfach fragen... Ja, muss sich überhaupt helfen.
00:07:50: Ist es wirklich notwendig?
00:07:52: Also beim Paar Schuhe ist es nicht unbedingt notwendig.
00:07:56: Beim Streit jetzt vielleicht in der Schule oder in der Klasse.
00:08:00: Wenn's eskaliert und wenn das über ein bestimmtes Maß hinausgeht dann muss ich als Eltern natürlich schon in die Schule gehen und dort mit der Klassenleitung mal sprechen.
00:08:12: aber ansonsten kann ich mich eigentlich auch zurücknehmen und könnte einfach fragen, was möchtest du denn jetzt machen mit dem Schuh?
00:08:21: Jetzt mal als einfachstes Beispiel.
00:08:24: Oder ich könnte sagen, was glaubst Du, was dir helfen könnte?
00:08:30: oder wenn Du meine Hilfe brauchst dann sag mir gerne Bescheid.
00:08:36: Das sind jetzt erstmal nur Fragen ans Kind.
00:08:39: das ist aber nicht so dass ich sofort das Problem löse fürs Kind.
00:08:44: Das Kind darf jetzt also mitentscheiden und wird dabei eben auch selbst Teil der Lösung.
00:08:50: Es ist also ein mini kleiner Schritt bis dahin zu kommen, dass Kinder dann tatsächlich in die Selbsttätigkeit auch kommen.
00:08:59: Und Kinder brauchen auch Verantwortung.
00:09:02: Da gehört einfach auch noch was dazu.
00:09:04: wie Kinder Brauchen auch das Gefühl Dass sie es richtig machen können, dass sie gebraucht werden Und auch, das kann im heimischen Umfeld passieren.
00:09:17: Im Kleinen also wirklich klassisch zu sagen helft doch bitte beim Tisch decken darf die Gläser hinstellen du könntest auch für die Familie etwas erledigen vielleicht die Blumen gießen oder kümmert dich um etwas was ganz wichtig ist vielleicht auch bei einer Entscheidung mitreden.
00:09:39: Wir neigen dazu, Kinder aus Altersgründen oft mit auszunehmen aber auch hier gibt es oftmals Entscheidungen bei den Kindern sehr wohl ihre Meinung mit einbringen dürfen oder eben etwas Verantwortung dem Kind zu übertragen natürlich immer passend zum Alter das ist ganz klar.
00:10:04: und ja manchmal sind wir dann schnell wieder bei der Hand und nehmen die Aufgaben ab, weil wir es schneller können.
00:10:12: Vielleicht auch ordentlicher ja?
00:10:13: Weil vielleicht ja... Die Gläser nicht dort sind wo sie normalerweise hingehören.
00:10:18: Aber da müssen wir uns einfach selbst regulieren.
00:10:21: Ja, vielleicht auf uns selber zurückhalten denn das ist eben eine wichtige Erfahrung.
00:10:27: Ich habe etwas beigetragen.
00:10:29: ich bin nicht nur jemand um den sich alle anderen kümmern.
00:10:32: Ich kann ganz für mich selbst was tun Und mein Beitrag ist wichtig, denn ich gehöre dazu.
00:10:40: Bei all dem geht es nicht darum Kinder früh möglichst selbstständig zu machen Denn ein Kind muss ja nicht alles allein schaffen.
00:10:48: Kinder brauchen ganz starke Beziehungen.
00:10:52: Menschen bei denen sie sich sicher fühlen sind Eltern Geschwister andere Bezugspersonen.
00:10:58: Aber sie brauchen eben auch Menschen die ihn zuhören und diese ernst nehmen Die da sind wenn's mal bisschen schwierig wird aber eben auch ja darauf vertrauen, dass das Kind auch eben mal altes gemäß etwas alleine schaffen kann.
00:11:14: Also kann man ganz beruhigt einfach sagen probier es.
00:11:17: wenn du mich brauchst bin ich da und da können die Kinder dann auch mutig sein denn sie wissen okay der Rückhalt ist da die Mama der Papa ist da wenn was ist.
00:11:28: aber ich kann jetzt eben tatsächlich auch mal hier ganz alleine einfach austesten.
00:11:35: Wir müssen uns dabei nicht zwischen Nähe und Selbstständigkeit entscheiden, denn beides gehört tatsächlich zusammen.
00:11:42: Und das ist dann wirklich ein Beitrag zur positiven Entwicklung da.
00:11:48: Hintersteckt dieser Forschungsansatz, der heißt Positive Youth Development.
00:11:55: Das ist eine Grundgedanke.
00:11:57: sehr einfach, denn lange wurde in der Forschung danach geschaut wie man verhindern kann das Kinder und Jugendliche überhaupt Probleme entwickeln.
00:12:05: Das ist total wichtig gar keine Frage.
00:12:09: aber irgendwann kam stärker die Frage auf reicht es eigentlich?
00:12:13: Ist ein junger Mensch schon deshalb gut aus Leben vorbereitet weil er keine größeren Probleme hat oder gehört zu einer guten Entwicklung?
00:12:22: etwas anderes noch zum Beispiel sich etwas zuzutragen etwas zu können, gute Beziehungen zu haben.
00:12:30: Verantwortung tatsächlich zu übernehmen und mit anderen Mitfühlen und eigene Werte entwickeln Und eben dieses Erleben das ich vorhin geschildert habe Ich kann etwas bewirken.
00:12:46: Das ist jetzt die Frage was steckt in meinem Kind sozusagen schon alles davon drin Und was muss sich da eben noch entwickeln können?
00:12:59: Welche Umgebung braucht also das Kind, damit es sich in diese Richtung entwickeln kann.
00:13:06: Damit sind wir wieder bei unserem Alltag.
00:13:08: Wir müssen gar nicht jeden Tag überlegen wie kann ich jetzt mein Kind noch besser fördern?
00:13:12: oder vielleicht können wir manchmal viel einfacher Fragen stellen.
00:13:18: Was kann ich meinem Kind eigentlich heute zutrauen?
00:13:22: Vielleicht kannst du einfach mal seine Schultage jetzt selbst packen.
00:13:25: der ersten Klasse ist es durchaus schon möglich, manchmal brauchen die Kinder noch Hilfe.
00:13:32: Aber viele können das auch schon wie gesagt nicht so wie wir uns vielleicht vorstellen aber erste Schritte machen.
00:13:40: und vielleicht kann man im Kind auch anhalten dass es einen Streit mit einem Freund zunächst selbst klärt, ja die Kinder also ich beobachte sie in meiner Schule.
00:13:49: Die sind immer ganz stolz auf sich wenn Sie tatsächlich einen Streit mal selber klären konnten.
00:13:55: Manchmal funktioniert es nicht aber wenn sie's geschafft haben dann sind die immer ganz wirklich stolze Hybole und eben diese Belegung vielleicht mal beim Abendessen eine kleine Aufgabe übernehmen.
00:14:08: Vielleicht auch mal selbst entscheiden wie das an die Aufgabe herangehen möchte.
00:14:12: Und ja, vielleicht darf es auch einfach mal was vergessen.
00:14:15: Also dass man eben wenn man merkt okay das Kind hat jetzt die Hausaufgaben vergessen, dass man sagt ok, das gehört halt einfach auch mal dazu.
00:14:23: Dass man eben nicht gleich dort versucht korrigierend einzugreifen.
00:14:28: Also Entwicklung bedeutet nicht, dass immer alles sofort gelingt.
00:14:32: Es bedeutet einfach nur, dass Man ausprobiert als Mensch, dass er Fehler macht und Neu anfängt Hilfe vielleicht mal holt, eine andere Lösung findet und irgendwann stellt man fest jetzt kann ich was das sich vorher noch nicht konnte.
00:14:49: Ja vielleicht probieren Sie es einfach mal aus beobachten sie mal ihr Kind in diesen nächsten Tagen unter eben einer dieser Fragenestellungen ja wo braucht mein Kind etwas weniger Hilfe sozusagen?
00:15:07: Einfach mal drauf schauen.
00:15:09: wo kann ich sagen Ja, das kannst du jetzt machen.
00:15:13: Ich übertrag dir die Verantwortung und dann schauen Sie mal was passiert.
00:15:17: Vielleicht dauert es ein bisschen länger vielleicht klappt etwas nicht sofort vielleicht muss man zwischendurch wirklich helfen.
00:15:23: aber ja vielleicht erleben sie auch einfach diesen kleinen Moment in dem ihr Kind ist dann plötzlich realisiert und sagt guck mal habe ich geschafft.
00:15:34: oder indem sichs freut in dem dann eben am Abendbrotisch die Gläser genutzt werden, die das Kind dann hingestellt haben.
00:15:43: Und wir dürfen uns einfach nur mit Freuen ohne dabei gleich eine nächste Aufgabe zu machen.
00:15:49: Denn Kinder brauchen nicht nur Menschen, die ihnen helfen sondern in erster Linie Menschen, denen etwas zutrauen.
00:16:00: und das ist doch eigentlich eine ganz tolle Aufgabe, die wir da als Eltern... auch Lehrkräfte und Pädagoginnen haben, einfach da zu sein und Sicherheit zu geben und für mutigen.
00:16:11: Aber eben auch mal auszuhalten, dass ein Kind seinen eigenen Weg ausprobiert.
00:16:16: Das ist manchmal gar nicht so einfach.
00:16:19: Ich beobachte das häufig in der Praxis wie schwierig es ist für Erwachsene dieses Beobachten des Weges des Kindes.
00:16:31: Denn positive Entwicklung bedeutet eben nicht und das ist jetzt ein bisschen so eine Irrglaube, dass immer alles gut läuft.
00:16:37: Das bedeutet auch nicht, dass wir Kinder vor jeder Schwierigkeit schützen können sondern es bedeutet viel mehr ihnen die Erfahrung zu ermöglichen durch die sie dann selber nach und nach sagen können ich kann was sich traue mir auszu gehör dazu Ich bin wichtig Und ich kann etwas bewirken.
00:16:55: und vielleicht nehmen Sie sich einfach mal diese Sätze mit, schauen wo sie ihr Kind so bereits erleben und vielleicht gibt es immer noch die eine oder andere Möglichkeit ein ganz kleines bisschen Mehrraum dafür fürs Kind zur Verfügung zu stellen.
00:17:11: Ja dann bis zum nächsten Mal alles Liebe!
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